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Markus 11:24: „Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet im Gebet, glaubet, dass ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden!“
Matth. 7:7-11: „Bittet, so wird euch gegeben; Denn jeder Bittende empfängt. Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe, oder, wenn er um einen Fisch bittet, er ihm eine Schlange gäbe? Wenn nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!“
Jesus fordert uns auf zu bitten. Gott weiß was wir brauchen und dennoch will Er, dass wir ihn bitten. Gott gibt gerne. Er ist ein fröhlicher Geber. Wir müssen nur bitten und es wird uns gegeben. Jede gute und vollkommene Gabe kommt von oben, vom Vater der Lichter. Alles was von Gott kommt ist gut. Jesus ging umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren, Apg.10:38. Demnach ist Heilung etwas Gutes, wofür wir bitten können. Jesus heilt jeden gerne, der ihn darum bittet. Heilung ist eine gute Gabe. Zu den Gaben des Heiligen Geistes gehören „Gaben der Heilungen“. Diese Gaben bekommen wir wenn wir darum bitten. Eine weitere gute Gabe für die wir bitten können ist der Heilige Geist.
Luk. 11:10: „Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden. V.13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisset, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel ist, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“
Es ist der Wille des Vaters, dass alle seine Kinder die Gabe des Heiligen Geistes empfangen und mit dem Heiligen Geist erfüllt sind. Woher weiß man, dass man mit dem Heiligen Geist erfüllt ist? In Apg. 2:4 heißt es: Sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden. Wenn man erfüllt wird, dann fängt man an in anderen Sprachen zu reden. Wir leben im Zeitalter des Heiligen Geistes und Jesus kam, um mit Heiligem Geist und Feuer zu taufen. Daran, so sagt Johannes der Täufer, soll man Jesus erkennen. Seit Pfingsten (Apg.2) tauft Jesus mit dem Heiligen Geist. Paulus sagt den Korinthern, dass sie alle in Sprachen reden können, aber dass sie besonders danach streben sollen, zu weissagen. Weissagung ist eine andere gute Gabe, um die wir bitten sollen. Eifert danach, zu weissagen und hindert das Reden in Sprachen nicht, sagt Paulus in 1.Kor.14:39. Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber dass ihr weissagt, Vers 1. Ich möchte, dass ihr alle in Sprachen redet, mehr aber noch, dass ihr weissagt, Vers 5. Gott sagt, dass er in den letzten Tagen seinen Geist auf alles Fleisch ausgießt, damit alle weissagen können. Weissagung ist eine der Gaben des Heiligen Geistes und da Gott der Geber jeder guten Gabe ist und gerne gibt, können wir ihn um diese Gabe bitten. Die Bibel fordert uns auf, uns danach auszustrecken. Wer weissagt erbaut die Gemeinde (1.Kor.14:4) und wenn diese Gabe fehlt, dann fehlt es an Erbauung. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet, sagt Jakobus, Kap. 4:2. Also dürfen wir um die Gaben des Heiligen Geistes beten. In Apg.4: 29-31 betete die Gemeinde in Jerusalem für Kühnheit, für Heilungen und für Zeichen und Wunder. In Kapitel 5 kam die Antwort und viele Zeichen und Wunder geschahen unter dem Volk.
Jesus sagte: Matth. 7:7-11 „Bittet, so wird euch gegeben; …Denn jeder Bittende empfängt.“
Markus: 11:24: „Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet im Gebet, glaubet, dass ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden!“ (die Antwort ist da, aber sie ist noch nicht sichtbar oder fühlbar.)
1.Joh 5:14-15: „Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten, er uns hört. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir die Bitten haben, die wir von ihm erbeten haben.“
Wenn wir Gott um etwas bitten, was seinem Willen entspricht, dann haben wir das Recht zu glauben, dass er uns gehört hat. Wir dürfen glauben, dass wir das Erbetene empfangen haben, auch wenn es für unsere 5 Sinne noch nicht real ist. Gott hört unser Gebet, aber wir glauben es oft nicht, weil wir unseren Glauben von dem abhängig machen was wir sehen und fühlen, anstatt von Gottes Wort. Der Glaube hat nur das Wort Gottes als Beweis und stützt sich nicht auf Gefühle, oder sichtbare Beweise. Was würdest Du tun wenn Du vor einer tiefen Schlucht stehst und Gott sagt: „Gehe vorwärts, ich habe eine unsichtbare Brücke gelegt, die dich trägt.“ Würdest Du losmarschieren? Du hast nur ein Wort von Gott, keinen anderen Beweis. Petrus stieg aufs Wasser und er hatte nur ein Wort von Jesus: Komm! Glaube, dass Du empfangen hast, bevor du es siehst. Glaube, dass Gott Dich gehört hat, auch wenn es Deinen 5 Sinnen nicht so erscheinen mag. Wir haben die Antwort zuerst im Glauben, im Geist, im Unsichtbaren. Lass Dir vom Teufel nicht einreden, dass Gott Dich nicht gehört hat. Wenn Du den Lügen des Teufels glaubst, dann wird die Antwort nie zur Geburt kommen, sondern sie wird „abgetrieben“. Verweise den Feind auf das Wort Gottes. Dort steht, dass Gott Dich gehört hat, als Du gebetet hast, und Du das Erbetene hast. - - - - - -
Wenn wir bitten, dass Er unsere Sünden vergibt, dann müssen wir danach glauben, dass Er es getan hat, ob wir uns vergeben fühlen oder nicht. Wenn wir für Errettung, oder Heilung, oder den Heiligen Geist bitten, dann müssen wir als zweiten Schritt glauben, dass Er uns gehört hat und wir das Erbetene haben. Was ist wenn ich mich aber nicht errettet oder geheilt fühle? Habe ich dann nichts empfangen? Doch, denn gemäß dem Wort Gottes habe ich empfangen, unabhängig von Gefühlen. Der Glaube ist ein Überzeugtsein von Dingen, die man noch nicht sieht, oder fühlt, Hebr.11:1. Was für unsere 5 Sinne nicht wahrnehmbar ist, ist für den Glauben bereits Realität, 2.Kor.4:18. Im Geist habe ich empfangen, auch wenn es noch nicht sichtbar ist. Eine Frau mag schwanger sein, auch wenn sie es noch nicht sehen und fühlen kann. Genauso ist es, wenn man im Geist (mit dem Herzen) etwas von Gott empfängt. Aus Gottes Sicht ist es schon passiert, auch wenn unsere 5 Sinne es noch nicht wahrnehmen können. Bis die Antwort sichtbar ist, sollen wir im Glauben leben, anstatt im Schauen. Erst muss ich glauben, dass ich gerettet bin, bevor ich mich gerettet fühle. Erst muss ich glauben, dass ich geheilt bin, bevor ich mich geheilt fühle. Erst kommt der Glaube, dann das Gefühl. Das Wunder wird früher oder später sichtbar und spürbar. Jesus sagt: 1.) bitte im Gebet 2.) glaube, dass Du empfangen hast 3.) und es wird Dir zuteil werden (beachte: die Antwort ist noch nicht sichtbar geworden, aber sie ist im Werden). Das ist das Gebet des Glaubens, das den Sünder rettet, den Kranken heilt und das ist der Weg wie man den Heiligen Geist und Gaben von Gott empfängt.
Wir kommen vom Glauben zum Schauen. Jesus sagte, dass nachdem wir gebetet haben und glauben, dass wir das Erbetene empfangen haben, es uns zuteil werden wird. Was wir glauben, dass wir empfangen haben wird sich einstellen. Dir geschehe nach deinem Glauben, sagte Jesus. Bis die Antwort sichtbar wird, kämpfen wir den guten Kampf des Glaubens. Wir haben die Antwort zunächst im Glauben, im Geist. Der Glaube sieht die Antwort und dankt Gott für die Antwort, als ob sie bereits sichtbar wäre. Abraham gab Gott die Ehre, d.h. der dankte Gott für einen Sohn, als ob er ihn bereits hätte (Röm.4:20). Er rief dem was nicht ist (nicht für den Verstand und die 5 Sinne), als ob es bereits da wäre. Abraham glaubte, dass er einen Sohn hatte, lange bevor er ihn in der Hand hielt. Als er ihn dann hatte, brauchte er keinen Glauben mehr. Er war vom Glauben zum Schauen gekommen.
Wenn Gott sagt, dass er mich gehört hat, mich geheilt hat, mich gerettet hat, mich gesalbt hat, mich versorgt, dann ist das so, auch wenn ich davon noch nichts sehe und fühle. Für den Glaubenden ist das Wort Gottes die Wahrheit, auch wenn die 5 Sinne, meine Gefühle, oder liebe Menschen anderer Meinung sind. Die Sinne und Gefühle (das Fleisch) müssen sich dem Wort Gottes unterordnen. Ich schaue auf das Wort (Jesus) und das Wort ist die Wahrheit, nicht die Umstände. Was ich im Herzen glaube und mit meinem Munde bekenne, das geschieht, sagt Jesus in Markus 11:23. Wir wandeln im Geist und nicht im Fleisch (Gefühl), im Glauben und nicht im Schauen. Gott ist da, auch wenn ich ihn nicht sehe, die Antwort ist da, auch wenn noch unsichtbar. Ich bin was Gott sagt, dass ich bin. Ich habe was Gott sagt, dass ich habe. Ich kann tun was Gott sagt, dass ich tun kann und die Gefühle haben nichts damit zu tun. Glaube sieht das Unsichtbare und tut das Unmögliche! |