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Die Macht der Tat! 
Die Apostelgeschichte heißt im englischen „Acts of the Apostles“ („Die Taten der Apostel“). Jemand sagte, dass die Taten der Apostel geschrieben wurden, weil die Apostel etwas taten. Gott tut etwas, wenn wir etwas tun. Gott handelt, wenn wir handeln. Gott geht, wenn wir gehen. Glaube, dem keine Taten folgen, ist unvollkommener Glaube. Glaube handelt auf Gottes Wort hin. Maria sagte zu den Dienern: Was immer er (Jesus) euch sagt, das tut! Joh.2:5. Der Heilige Geist ist unser Helfer. Zum Nichtstun braucht man keinen Helfer. Jakobus sagt: Der Glaube ohne Taten ist tot, Jak.2:17.
Glaube handelt!
Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes. Nicht was ich gehört habe zählt, sondern was ich mit dem Gehörten tue. Paulus predigte in Lystra das Evangelium (Apg.14:7-10). Durch die Predigt bekam ein völlig Gelähmter Glauben, geheilt zu werden. Der Mann hörte das Wort und bekam Glauben, denn Glauben kommt vom Hören des Wortes Gottes. Paulus sah, dass der Mann Glauben hatte geheilt zu werden. Die Heilung geschah aber erst, als der Lahme seinen Glauben in die Tat umsetzte. Was seinem Glauben noch fehlte war die Tat. Als er seinem Glauben die Tat hinzufügte geschah das Wunder. Paulus forderte ihn auf sich zu erheben. Der Mann hätte auch sagen können: ‚Heile mich zuerst, dann stehe ich auf‘, oder ‚Das kann ich nicht‘. Nein, sein Glaube wurde aktiv und das Unmögliche wurde möglich. Ein Wunder war geschehen und niemand konnte es leugnen.
Ich weiß von einem Mann Gottes der gelähmt war. Eines Tages betete er auf seinem Krankenlager für sich selbst das Gebet des Glaubens, gemäß Markus 11:23. Was immer ihr erbittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt und es wird euch zuteil werden. Er betete für seine Heilung und glaubte, dass er jetzt seine Heilung empfangen hatte. Er war immer noch gelähmt, aber er fing an Gott zu danken, dass Er ihn gehört hatte und dass er gemäß Markus 11:23, Heilung empfangen hatte. Während er so dalag und Gott für seine Heilung dankte, dass er jetzt geheilt sei und nicht mehr gelähmt, hörte er eine Stimme in seinem Herzen. „Wenn du glaubst, dass du geheilt bist, dann steh auf. Gesunde Leute sind um diese Uhrzeit auf.“ Er folgte diesem inneren Eindruck und unternahm den Versuch, auf zu stehen. Er zog sich hoch und hängte seine leblosen Beine aus dem Bett, um zu gehen. Die Beine versagten, er zog sich wieder am Bett hoch und versuchte es nochmals. Plötzlich, so sagte er, war es als ob jemand 1000 Stecknadeln in seine Beine steckte. Es fing an zu kribbeln, Leben kam, Wärme und Kraft flossen in die leblosen Beine und er konnte zum ersten Mal wieder auf eigenen Beinen stehen. Er tat das Unmögliche und konnte selbstständig gehen. Er war geheilt. Was hat Jesus der blutflüssigen Frau gesagt: Dein Glaube hat dich geheilt. Wenn ihr Glaube sie damals heilen konnte, dann kann mein Glaube mich heute heilen. Das Wort (Evangelium) ist dasselbe und erzeugt immer noch denselben Glauben.
Hören und Handeln
Der kluge Bauherr hörte das Wort und tat es. Der törichte Bauherr hörte dasselbe Wort und tat nichts.
Petrus wollte auf dem Wasser gehen, so wie Jesus. Jesus sagte zu ihm: Komm. Petrus hörte das Wort und war ihm gehorsam, und siehe, das Unmögliche wurde möglich. Wahrscheinlich hätten alle Jünger auf dem Wasser gehen können. Petrus überlegte nicht lange und sprang aus dem Boot. Hätte er nichts getan, wäre nichts passiert. Petrus verlor sein Wunder, als er anfing zu zweifeln. Er zog die Umstände, den Wind und die Wellen in Betracht. Viele verlieren ihre Heilung wieder, wenn sie auf die falschen Stimmen hören und ihren Blick von Jesus (dem Wort) weg auf die negativen Umstände richten. Jesus sagte: Du Kleingläubiger, warum zweifelst du. In einem Lied heißt es: „Ach dass du könntest glauben, du würdest Wunder sehn, es würde dir dein Jesus allzeit zur Seite steh‘n“. Handeln hat mit Gehorsam zu tun. Was Er euch sagt, das tut. Gott will, dass wir Ihm gehorchen und tun, was Er uns sagt. Wir sind gesegnet auf Grund unseres Tuns und nicht wegen unseres vielen Wissens.
Eine bekannte Bibellehrerin, die auch einen Heilungsdienst hat, erzählte, dass sie eines Tages einen Tumor in ihrer Brust feststellte. Sie betete und gebot, sie widerstand und befahl, aber nichts half. Sie ließ für sich beten und ein bekannter Gottesmann legte ihr die Hände auf. Nichts geschah. Sie erzählte, dass immer wenn sie betete, sie an etwas Bestimmtes erinnert wurde, dass sie eigentlich schon längst hätte tun sollen. Seit einem Jahr wusste sie, dass sie eine bestimmte Sache in Ordnung bringen sollte, aber sie hat es immer verdrängt und vor sich hergeschoben. Im Gebet wurde sie vom Heiligen Geist immer wieder an diese Sache erinnert. Endlich tat sie Buße und gehorchte. Am nächsten Morgen, als sie aufwachte, war der Tumor verschwunden. Als ihr Gehorsam vollkommen war wurde sie geheilt. Wenn wir nicht tun was der Heilige Geist uns sagt, dann hilft Beten auch nichts. Gehorsam ist besser als Beten. Gott sprach zu Hiskia: Bring dein Haus in Ordnung, sonst wirst du sterben. Hiskia tat es und blieb am Leben. Tu was Gottes Wort sagt und tue was der Heilige Geist in dein Herz redet. Ungehorsam (= Unglaube) kann dem Feind die Tür öffnen, so wie im Fall dieser Bibellehrerin.
Glaube ist Gehorsam und Gott belohnt Gehorsam!
Naemann war anfangs zu stolz, um sich unter Gottes Wort zu beugen. Dennoch wollte er Heilung. Der Prophet hatte ihm gesagt, dass er sich 7x im Jordan untertauchen solle. Solange er sich weigerte, der Stimme Gottes zu gehorchen konnte er nicht geheilt werden. Erst als er tat, was Gott sagte, geschah das Wunder. Jesus sagte einem Blinden: Geh und wasche dich im Teich Siloah. Er tat es und wurde geheilt. Jesus sagte zu 10 Aussätzigen: Geht und zeigt euch den Priestern, dass ihr geheilt seid. Sie gehorchten, und während sie gingen wurden sie geheilt. Wir möchten erst die Heilung und würden dann gehen. Der Geist Gottes sagte einer Frau in einer Gebetsgruppe, sie solle mit der Hand auf den Tisch schlagen. Drei Tage lang hatte sie denselben Eindruck, aber es kam ihr töricht vor auf den Tisch zu schlagen. Am dritten Tag gehorchte sie und die Kraft Gottes fiel auf die Anwesenden und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in neuen Sprachen. Als Mose den Felsen schlug, kam das Wasser.
Wir müssen nicht nur dem geschriebenen Wort folgen, sondern auch den Impulsen, die der Heilige Geist uns gibt. Folge dem Geist, gehorche der inneren Stimme. Lass Dich vom Geist Gottes führen und leiten. Welche der Heilige Geist leitet, die sind Kinder Gottes, oder anders gesagt, Kinder Gottes werden vom Heiligen Geist geleitet, Röm. 8:14.
Wir setzten uns in einem vollen Restaurant an einen Tisch, an dem schon ein Ehepaar saß. Das Ehepaar war im Begriff zu zahlen und wollte gehen. Meine Frau hatte den Eindruck ihnen ein Traktat mitzugeben, was sie dann auch tat. Dadurch ergab sich ein Gespräch und das Ehepaar bekehrte sich am selben Tag. Am folgenden Sonntag waren sie im Gottesdienst, ließen sich später taufen und wurden die treuesten Gemeindemitglieder. Gott konnte etwas tun, weil wir etwas taten.
Einmal sah ich auf einer Konferenz einen afrikanischen Pastor, der völlig kaputte Schuhe trug. Ich hatte gerade nagelneue Schuhe an und der Gedanke kam mir, sie dem Pastor zu geben, was ich dann auch tat. Sie passten ihm wie angegossen. Kurze Zeit später schenkte mir jemand einen Gutschein eines Schuhhauses. Der Gutschein reichte für zwei Paar Schuhe. Wir geben weil Gott es sagt und nicht aus Berechnung, um mehr zu bekommen, das wäre das falsche Motiv. Gott belohnt jedoch Gehorsam. Taten des Glaubens setzen die Kraft Gottes in unserem Leben frei.
Kleine Tat, große Wirkung!
Ein Ehepaar suchte ein Hotelzimmer in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA. Alle Hotels waren ausgebucht. Es war schon spät und der junge Hotelmanager wollte den Gästen irgendwie helfen. Er bot ihnen sein eigenes Zimmer an, machte es fertig und ließ sie dort übernachten. Am nächsten Tag verabschiedete sich das Ehepaar und der Ehemann sagte: „Wenn ich jemals einen Hotelmanager suche, dann werde ich mich an sie erinnern.“ Monate später bekam der junge Hotelmanager einen Brief mit einer Einladung und einem Ticket nach New York. Er flog hin. Der besagte Gast holte ihn ab und zeigte ihm das Hotel, das bald eröffnet werden sollte und für das er einen Manager suchte. Es war das berühmte Waldorf Astoria Hotel, indem Könige und Präsidenten absteigen. Der junge Hotelmanager aus dem kleinen Hotel im mittleren Westen wurde sein erster Manager.
Glaube wird sichtbar durch unser Tun. Jesus sagte: Geht hin in alle Welt, predigt das Evangelium allen Menschen, heilt die Kranken, treibt Dämonen aus. Er fordert uns auf zu Handeln. Wenn wir den ersten Schritt machen, dann kommt uns der Heilige Geist zu Hilfe. Du kannst alles tun, was Jesus sagt. Du kannst in neuen Sprachen reden, Du kannst weissagen, Du kannst Kranke heilen, Du kannst Zeugnis geben, Du kannst die Gaben des Heiligen Geistes haben….Fang einfach im Glauben an und Gottes Kraft wird durch dich sichtbar.
Ekkehard Hornburg
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