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Gebrauche deinen Glauben! 
„Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken,…. sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat, Röm. 12:3. “ „Betet auch darum, dass wir von den bösen und unredlichen Menschen errettet werden. Denn leider haben nicht alle den Glauben“, 2.Thess. 3:2.
Gott hat jedem wiedergeborenen Christen ein Maß Seines Glaubens gegeben. Alle Menschen haben natürlichen, menschlichen Glauben, der glaubt was er sieht und fühlt. Christen haben den göttlichen Glauben, der überzeugt ist von Dingen, die man nicht sieht. Denn wir schauen nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare und rufen dem, was nicht ist, als ob es sei. Das heißt, wenn Jesus dein Herr ist, dann hast du von Gott ein Maß dieses göttlichen Glaubens erhalten. Dieser Glaube kann wachsen und zunehmen, in dem Maße wie wir ihn gebrauchen. Es gibt viele Christen, die zwar gerettet sind, aber sonst nicht viel mit ihrem Glauben anfangen. Es reicht ihnen gerettet zu sein. Aber Gottes Wort sagt uns, dass wir jetzt aus Glauben leben sollen. Der Glaube tut etwas, denn Glaube ohne Werke ist tot. Die größte Krise ist nicht politisch, oder wirtschaftlich, sondern geistlich. Wir haben eine Glaubenskrise. „Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf Erden?“ fragte Jesus (Luk.18:8). Um durch die Krisen der Endzeit zu kommen, oder durch persönliche Krisen zu kommen, brauchen wir Glauben. Jesus sprach von zwei Bauleuten, die beide ein Haus bauten. Der Sturm kam zu beiden. Beide haben dasselbe Wort Gottes gehört, aber nur ein Haus blieb stehen. Der eine war ein Täter des Wortes und der Andere nur ein Hörer, sagte Jesus. Zwei Frauen hatten dieselbe Krankheit. Beide waren Christen. Die Ärzte sagten, dass die eine Frau eine gute Überlebenschance habe, während die andere wahrscheinlich sterben wird. Die Frau, mit den schlechten Überlebenschancen kannte jedoch die Verheißungen Gottes und fing an das Wort zu meditieren, zu glauben und zu bekennen. Sie sah nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare und kämpfte den guten Kampf des Glaubens. Die andere Frau war der Meinung, dass Gott sie heilen wird, wenn er will und überließ die Sache „Gott“. Sie starb. Die erste benutzte ihren Glauben. Einmal kamen die Jünger in einen Sturm. Sie bekamen Panik. Jesus stand auf und befahl dem Sturm still zu sein und der Sturm gehorchte und legte sich. Dann sprach Jesus zu den Jüngern: Ihr Kleingläubigen, wo ist euer Glaube? Die Jünger hätten ihren Glauben benutzen können und dasselbe tun können. Du glaubst, dass dein Hund dir gehorcht und sich hinlegt, wenn du es befiehlst – auch die „Berge“ und Stürme des Lebens müssen Dir gehorchen.
Setze deinen Glauben in Bewegung!
„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, wo würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen“, Luk.17:3. Jesus vergleicht hier den Glauben mit einem Samenkorn. Ein Samenkorn tut nichts, solange es nicht gepflanzt wird. Der Glaube tut nichts wenn er nicht freigesetzt wird. Glaube wird mit Worten freigesetzt, bzw. aktiviert. Das Wort ist dir nahe in deinem Mund und in deinem Herzen, das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, sagt Paulus. Wenn man mit dem Herzen glaubt und mit dem Munde bekennt wird man gerettet, geheilt, befreit….das ist das Prinzip des Glaubens.
Jesus erklärte dann seinen Jüngern den Glauben anhand von Knechten, die für einen arbeiten. Sie dürfen erst ruhen nach getaner Arbeit. Knechte waren zum Arbeiten da, nicht zum Herumsitzen. Genauso soll unser Glaube nicht untätig sein. So wie Knechte für uns arbeiten, so soll unser Glaube für uns arbeiten. So wie man Knechte mit Worten in Bewegung setzt, so sollen wir unseren Glauben mit Worten in Bewegung setzen. Der Glaube spricht. Wir haben geglaubt, darum haben wir geredet, sagt Paulus in 2.Kor. 4:13. Jesus sagte den Jüngern: Wenn ihr Glauben habt, so könnt ihr zu dem Berg sprechen und der Berg würde sich hinwegheben. Worte des Glaubens setzen Berge (Probleme) in Bewegung. Deine glaubenserfüllten Worte arbeiten für dich, so wie deine Knechte. Der „Berg“ muss dir genauso gehorchen wie deine Knechte. Das erkannte der Hauptmann, der zu Jesus kam und sagte: „Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich habe Knechte unter mir und wenn ich zu einem sage ‚Komm her‘ so kommt er her“. Jesus sagte einer Frau: „Dein Glaube hat dich geheilt“. Ihr Glaube tat etwas für sie. Sie hatte gesagt: Wenn ich nur sein Gewand anrühre so werde ich geheilt. Sie hat Worte des Glaubens gesprochen und sie hat erhalten was sie sagte. Ihr Glaube setzte ihren Mund in Bewegung. Danach setzte sie sich selbst in Bewegung, ging zu Jesus, berührte sein Gewand und bekam was sie glaubte, bzw. sagte.
Das Tsunamiwunder!
Als 2004 die Tsunamiwelle Sri Lanka traf hörte ich folgendes Interview auf dem Sender CNN. Die Reporterin interviewte einen Pastor und fragte ihn wie es möglich war, dass er der Tsunamiwelle entkommen konnte, während alle anderen um ihn herum starben. Auch viele Christen starben und hätte dieser Pastor nicht getan was er getan hatte, wäre auch er gestorben. Sein Glaube jedoch hat ihm, seiner Familie und seinen Waisenkindern, das Leben gerettet. Als seine Frau an dem besagten Morgen Wäsche aufhängen ging, sah sie, wie sich eine riesige Welle, wie eine Betonwand, auf die Küste zubewegte. Sie lief schnell ins Haus und holte ihren Mann. Als er das Meer sah rannte er mit seiner Familie und allen Kindern zum Boot. Sie wohnten auf der Lagune und er sah, dass sie der Welle nicht entkommen können, wenn sie landeinwärts fahren. Die einzige Chance bestand darin, über die Welle hinweg, aufs offene Meer hinaus zu gelangen. Aber wie sollte so etwas möglich sein? Er sagte: „Ich fuhr mit Vollgas auf die Welle zu, erhob mich im Boot und gebot dieser Welle, im Namen Jesu, still zu stehen. Ich gebot ihr Einhalt und sagte: ‚Welle, ich spreche zu Dir in dem Namen Jesu: Steh still! Du kannst uns nicht töten‘. Plötzlich befand sich das Bott auf der Welle. Es war, als ob die Welle für den Bruchteil einer Sekunde stehen blieb und das Boot wie von einer unsichtbaren Hand über die Welle gehoben wurde, sagte der Pastor.
Die Geschichte ging um die Welt. Der Glaube tat das Unmögliche. Wenn ihr Glauben habt, dann könnt ihr zu dem Berg sagen, ‚Hebe dich hinweg ins Meer‘ und er wird euch gehorchen, sagte Jesus. Die gute Nachricht ist, dass jeder, der an Jesus glaubt, diesen Glauben hat und ihn gebrauchen kann. Nimm Gottes Wort in deinen Mund. Gott hört dir zu, die Engel hören dir zu, der Teufel hört dir zu und auch die „Berge“ (Probleme) hören dir zu. Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, heißt es in den Sprüchen. Das Wunder ist in deinem Mund.
Das Haarwunder!
Stephen Mutua aus Nairobi, der der Evangelisationsdirektor von Reinhard Bonnke für Ostafrika war, erzählte mir folgende Geschichte. Als er verlobt war fielen ihm plötzlich alle Haare aus und er hatte Angst, dass seine Verlobte ihn deswegen nicht mehr heiraten würde. Er konsultierte einen englischen Professor in Nairobi, um die Ursache des Haarausfalls herauszufinden. Der Befund war, dass er, auf Grund einer bestimmten Ursache, nie mehr Haare haben würde. Als ich die Praxis der Professors verließ, sagte er, hörte ich diese Worte: „Ich habe alle Haare auf deinem Haupt gezählt“. Er glaubte dem Wort, anstatt dem Professor. Eines Tages kam ihm der Gedanke: Wenn du glaubst, dass du Haare hast, warum kämmst du sie dann nicht. Er kaufte sich einen Kamm. Die Verkäuferin fragte ihn: Ist der Kamm für Sie, oder für jemand Anderen. Er sagte: Das geht Sie gar nichts an. Jeden Morgen kämmte er nun im Glauben seine Haare. Er sah auf das, was nicht ist, als ob es da wäre. Er dankte Gott für die Haare, die er noch nicht sehen konnte, als ob sie bereits da wären. Das tat er drei Monate lang, bis er eines Tages entdeckte, dass ihm ganz neuer Haarflaum wuchs. Als er wieder vollen Haarwuchs hatte ging er zurück zu dem englischen Professor. Dieser nahm die Akte mit dem Befund in die Hand, blickte Stephen an und sagte: „Eigentlich dürften Sie keine Haare auf dem Kopf haben. Welches Mittel haben Sie denn angewandt?“ Stephen antwortete: „Herr Professor, ich habe Glauben angewandt.“
Gott gab uns sein Wort, seine Verheißungen. Er hat jedem von uns ein Maß des göttlichen Glaubens gegeben. Es liegt jetzt an uns, dass wir Gottes Wort in unseren Mund nehmen und es in unser Herz säen. Nimm Dir Zeit Gottes Verheißungen zu meditieren, bis Glaube entsteht. Entwickle deinen Geist, entwickle deinen Glauben. Das ist es was Gott Josua gesagt hat: Lass diese Worte nicht aus deinem Mund. Meditiere darüber Tag und Nacht, Jos.1:8. Bewahre sie im Inneren deines Herzens. Maria sann über die Worte nach, die ihr der Engel gesagt hatte und bewahrte sie in ihrem Herzen. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet. Gott hat uns sein Wort gegeben, damit wir durch jede Krise kommen und als Überwinder und Sieger dastehen. Man kann entweder seinen Glauben gebrauchen, oder man kann jammern und klagen, wie die Israeliten in der Wüste und sich wundern, warum Gott dies und jenes zulässt. Gott wundert sich bestimmt warum wir hier auf Erden soviel zulassen. Schließlich hat er uns Autorität gegeben, zu binden und zu lösen. Wir können auf Erden binden was im Himmel gebunden ist und wir können auf Erden lösen was im Himmel gelöst ist. Es liegt nun an uns, den Glauben und die Autorität, die Jesus uns gegeben hat, zu gebrauchen.
Ekkehard Hornburg
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