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VON EDEN BIS CHRISTUS 

 

Die Erde wurde erschaffen um ein Abbild des Himmels zu sein. Es ist Gottes Wille, dass die Dinge hier auf Erden so sind wie im Himmel. Jesus lehrte uns beten: Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Eden war eine Kopie des Himmels. Eden war das Paradies auf Erden. In Eden gab es keinen Fluch, keine Krankheit, keinen Tod und keine Armut. Adam und Evas Aufgabe war es die Erde zu bevölkern und den Garten Eden zu hüten und auszuweiten, bis die ganze Erde ein Garten Eden sein würde. Gott segnete sie und in diesem Segen war alles enthalten, was sie zum Leben auf Erden brauchten. 

 

In Eden

 

Adam und Eva konnten ewig leben, solange sie nicht sündigten. Sie hatten Gemeinschaft mit Gott und waren mit der Herrlichkeit Gottes gekleidet. Gott segnete sie und sagte Ihnen, dass sie auf Erden herrschen sollten. Um herrschen zu können müssen sie Autorität besessen haben, auch über Satan. In Eden gab es keine Krankheit und keinen Fluch.  Adam und Eva waren bestens versorgt. Sie kannten die Worte Armut und Mangel nicht. Gott hatte an alles gedacht. Das alles änderte sich jedoch, als sie Gottes Gebot übertraten und so ihre Autorität Satan übertrugen. Satan wurde nun der Herrscher und Fürst dieser Welt.  Als der Teufel Jesus in der Wüste versuchte, zeigte er ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick und sagte: „Dir will ich all diese Macht und Herrlichkeit geben, denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie. Wenn du nun mich anbetest, soll alles dein sein.“ Wer übergab diese Macht und Herrlichkeit an Satan? Adam und Eva! Sie verloren ihre Autorität und Herrlichkeit, die Gott ihnen gab und Satan wurde zum Herrscher dieser Welt. Anstatt weiter unter dem Segen zu leben, kamen Adam und Eva unter den Fluch. Sie verloren die Gemeinschaft mit Gott und kamen unter die Herrschaft des geistlichen Todes (Trennung von Gott). Das Gesetz der Sünde und des Todes wirkte nun in ihnen. Die Herrlichkeit Gottes, die sie kleidete, war von ihnen gewichen und sie merkten, dass sie nackt waren. Ihr Körper, der ewig leben konnte, fing an zu sterben. Tod und Krankheit  waren eine Folge des Fluches. Die ganze Schöpfung leidet bis heute darunter. Armut und Mangel waren eine weitere Folge des Fluches. Unwetter, Erdbeben, Naturkatastrophen sind alles Auswirkungen des Fluches.  Wie konnte der Mensch diesem Fluch entkommen und wieder ein Teilhaber des Segens Gottes werden?

 

 

Der Segen Abrahams

 

Gott machte mit Abraham einen Blutbund. Alles was Abraham besaß gehörte nun Gott und alles was Gott besaß gehörte nun Abraham. Gott prüfte Abraham, ob er bereit wäre sein Bestes zu geben. Abraham bestand den Test, als er bereit war Isaak zu opfern. Gott würde seinerseits sein  Bestes gebe, seinen Sohn, um uns von dem Fluch zu erlösen. Gott verband seinen Namen mit dem von Abraham, aus Abram wurde Abraham. Abraham wurde ein Erbe Gottes,  ein Erbe des Himmels und der Erde und Gott segnete ihn. In dem Segen Abrahams war alles enthalten was Abraham jemals brauchen würde. Es war ein geistlicher Segen, ein physischer Segen und ein materieller Segen. Ewiges Leben, Gesundheit und Wohlstand. Solange sich Israel an den Bund hielt und Gottes Gebote befolgte waren sie unter dem Segen. Keine Armee der Welt konnte sie besiegen, kein Kranker war in ihrer Mitte und kein Armer war unter ihnen. Gott war für sie Jehovah-Jireh, ihr Versorger, er war Jehovah-Rapha, ihr Arzt, er war Jehovah-Rohi, ihr guter Hirte. Er war Jehovah-Tsidkenu, ihre Gerechtigkeit. Er war bei Ihnen und kämpfte für sie. Seine Engel dienten ihnen. Dieser Segen machte Abraham reich und groß. Als Abraham von der Schlacht zurückkehrte, in der er seinen Neffen Lot befreite, sagte er dem König von Sodom: „Ich nehme keinen Schnürsenkel von dir an, damit du nicht sagen kannst: Ich habe Abraham reich gemacht. Ich hebe mein Hand auf zu dem Herrn, dem Besitzer von Himmel und Erde“. Abraham wurde ein Mitbesitzer des Himmels und der Erde, durch seinen Bund mit Gott.  Dieser  Bund war für Israel wie ein großer Schirm, unter dem sie sich befanden. Der Fluch war zwar in der Welt,  aber er  konnte sie nicht treffen. Wenn Israel den Bund brach, dann begaben sie sich außerhalb dieses Schirms und der Fluch traf sie. Die Feinde gewannen die Oberhand, Krankheit und Armut trafen sie. Aus Überwindern wurden Verlierer. Aus Helden wurden Schwächlinge (siehe Simson).

 

Abraham übertrug den Segen Gottes auf Isaak und dieser  Segen machte Isaak reich. Isaak wollte nach Ägypten wegen der Dürre, aber Gott sagte ihm, er solle im Land bleiben. Isaak säte und erntete in diesem Jahr 100-fach, und der Segen ließ ihn reich und reicher werden, bis er sehr reich war. Isaak übertrug den Segen auf Jakob.  Obwohl Laban Jakob immer wieder betrog machte dieser Segen Jakob reich. Gott zeigte ihm wie er aufsteigen konnte. Dieser Segen wird auch heute alles in unserem Leben hervorbringen was wir zum Leben brauchen, egal wie groß die Schwierigkeiten und Hürden sein mögen. Der Segen ist stärker als der Fluch. Der Größere wohnt in uns. Dieser Segen macht dich reich, selbst in Zeiten der Dürre. Lies einmal in 5. Mose 28 und sieh was dieser Segen alles bewirkt. Abraham, Isaak und Jakob gaben jeweils den Zehnten. Das Geben des Zehnten aktivierte diesen Segen.

 

 

In Christus

 

In Christus kam der Segen Abrahams zu uns. Jesus hat uns  am Kreuz losgekauft von dem Fluch, indem er ein Fluch für uns geworden ist, damit der Segen Abrahams in Christus  zu allen Menschen kommen konnte, Gal. 3:13-14. Gott sagte Abraham, dass durch ihn alle Familien auf Erden gesegnet würden. Das erfüllte sich in Christus. Wir sind jetzt gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt, in Christus, Eph.1:3. Der Segen Gottes gehört dir und dieser Segen ist ein geistlicher, ein physischer und ein materieller Segen. Der Garten Eden ist in Christus. In Christus haben wir die Autorität, die Adam verlor, wieder erlangt. Jesus sagte nach seiner Auferstehung: „Alle Autorität ist mir gegeben im Himmel und auf Erden“. Er besiegte Satan, entwaffnete ihn, entmachtete ihn und gab uns die Autorität und Herrschaft zurück. In Christus besitzen wir wieder die Herrlichkeit Gottes, die Adam verlor. Jesus sagte: Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, Joh.17:22. In Christus sind wir nicht länger unter der Herrschaft der Sünde und des Todes, denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes, Röm. 8:2. In Christus sind wir frei von Krankheit, denn Jesus trug unsere Sünden und unsere Krankheiten ans Kreuz und durch seine Wunden wurden wir geheilt, 1.Petr. 2:24. In ihm sind alle Sünden vergeben und alle Krankheiten geheilt, Ps. 103:3. In Christus sind wir frei von Mangel und Armut, denn der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, Ps. 23:1. Mein Gott aber wird allen Mangel ausfüllen, nach seinem Reichtum in Herrlichkeit, in Christus Jesus, Phil:4:19. In Christus haben wir ewiges Leben, denn wer den Sohn hat, der hat das Leben, 1.Joh. 5:12. In Ihm sind wir neue Kreaturen, eine neue Schöpfung, die nicht sündigen kann, 1.Joh. 3:9. Das Fleisch kann noch sündigen, aber nicht die neue Schöpfung, der neugeborene Geist, der im Ebenbild Gottes erschaffen wurde und eins mit Gott ist. Adam sollte den Feind aus dem Garten verweisen und über den Garten und die Erde herrschen. Wir haben dieselbe Autorität und können den Feind aus unserem Leben verweisen. Wir können auf Erden binden was im Himmel gebunden ist und wir können auf Erden lösen was im Himmel gelöst ist. Es ist die Aufgabe der Gemeinde, den Himmel auf die Erde zu bringen, damit sein Wille auf Erden geschieht, wie im Himmel. Wir sind berufen unsere Welt vom Bösen zu befreien, mit der Autorität, die Jesus uns gegeben hat. Wir sollen auf Erden herrschen, durch den einen, Jesus Christus, Röm.5:17. Herrschen über die Sünde, den Teufel, die Krankheit und herrschen über unsere Zunge und unser Fleisch. Bevor wir herrschen können müssen wir uns selbst beherrschen. Das ist jetzt möglich durch den Heiligen Geist, der uns kontrolliert. Deshalb ist das Beten im Geist so wichtig, denn wer unsere Zunge kontrolliert, hat die Kontrolle über unser ganzes Leben. Jeder Christ ist ein Stück Garten Eden auf Erden und wir sollen nicht zulassen, dass die Sünde über uns herrscht, wie Adam, der zuließ, dass Sünde in Eden einzog. Deshalb ergreife die Waffenrüstung Gottes und herrsche! Gebrauche die Autorität, die du besitzt in Christus. In Christus bist du mehr als ein Überwinder und zum Siegen verurteilt.

 

Ekkehard Hornburg