Print E-mail
There are no translations available.

Das Kreuz – war das nötig?  

 

In seinem Buch „Vom Minus zum Plus“ schreibt R. Bonnke, dass das Kreuz Gottes Pluszeichen ist. Am Kreuz durchkreuzte Jesus unser Minus und verwandelte es in ein Plus. Aus Sünde wurde Gerechtigkeit, aus Krankheit Gesundheit, aus Armut Reichtum und aus Fluch wurde Segen.
1.) Jesus wurde zur Sünde gemacht – ich wurde gerecht gemacht (2.Kor.5:21)

Jesus war der einzige Mensch der niemals sündigte. Sein Geist war rein, unschuldig und sündlos. Deshalb war nur er in der Lage die Sünden aller Menschen zu sühnen. Als Jesus am Kreuz hing legte Gott die schmutzigen, stinkenden Gewänder der Sünde auf den unschuldigen Geist von Jesus. Jesus zog unsere Sünde an und sein unschuldiger Geist wurde zur Sünde gemacht. Alle Sünden, aller Menschen, von Adam angefangen, wurden auf Jesus gelegt und das Gericht Gottes für die Sünden aller Menschen traf Jesus. Jesus litt nicht nur physische Qualen am Kreuz. Auch andere Menschen starben den Kreuzestod. Die Strafe für die Sünde ist die Hölle und Jesus ging für uns in die Hölle. Wenn Jesus nicht für uns in die Hölle ging, dann müssen wir in die Hölle gehen. Jeder Mensch, der ohne Jesus stirbt, wird die Hölle erleiden. Jesus war von seinem Vater getrennt und schmeckte für uns den ewigen Tod, den zweiten Tod, das Getrenntsein von Gott, die Hölle. Als unsere Schuld gesühnt war, nahm Gott seinem Sohn diese schmutzigen, sündigen Kleider ab und zog ihm wieder das Gewand der Unschuld, Reinheit und Gerechtigkeit an. Jesus kam aus dem Grab heraus und kein Geruch der Sünde war mehr an ihm. Er konnte zurück gehen in die Gegenwart Gottes, ohne einen Geruch der Sünde. Jesus wurde gerechtfertigt im Geist (1.Tim.3:16). Gott hat ihn wieder hergestellt und gerechtfertigt. Die Pforten der Hölle konnten Jesus nicht aufhalten. All das geschah für uns. Als Jesus gerechtfertigt wurde, wurden wir mit ihm gerechtfertigt. Als er auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Unser Geist ist jetzt neu geworden und genauso rein und unschuldig wie der Geist Jesu. Er ist unsere Gerechtigkeit geworden. Auch wir können jetzt in die Gegenwart des Vaters treten, so als ob wir nie gesündigt hätten. Unsere Sünde ist bedeckt mit dem Blut Jesu. Wir sind gewaschen, gerechtfertigt, geheiligt (1.Kor.6:11) durch das Blut Jesu. Ein Christ war einmal ein Sünder und ist jetzt, in den Augen Gottes, ein Gerechter. Gott sieht keine Sünde mehr an uns. Er sieht uns in Christus, unter dem Blut Jesu. Als Bileam Israel verfluchen sollte, da sah er das Volk Israel aus Gottes Perspektive und sagte: „Er (Gott) erblickt kein Unrecht in Jakob und sieht keinen Fehler in Israel; der Herr sein Gott ist mit ihm, und Königsjubel ist in ihm“ (4.Mos.23:21). Wir sind Könige, denn er hat uns zu Priestern und Königen gemacht (Off.1:6). Der Heilige Geist überzeugt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (Joh.16:9). Die einzige Sünde, aus Gottes Sicht, ist die Sünde des Unglaubens. Nicht an Jesus Glauben, ist die einzige Sünde, die den Sünder von Gott trennt. Der Heilige Geist überzeugt den Sünder von Unglauben und den Gläubigen von Gerechtigkeit. Der Heilige Geist bezeugt uns, dass wir gerecht sind. Gott sieht jetzt Gerechtigkeit, statt Sünde. Es ist Zeit, dass wir uns im Licht Gottes erkennen. Der Teufel ist derjenige, der uns immer unter Verdammnis bringt und uns anklagt. Wir waren Sünder, sind aus Gnade gerettet und sind jetzt Gerechte. Wenn wir uns ständig als Sünder sehen, dann werden wir nie

Früchte der Gerechtigkeit

hervorbringen. Eine Frucht von Gerechtigkeit ist, dass wir Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, haben und ohne Angst vor seinen Thron treten können, in der Gewissheit, dass Gott uns hört (Hebr. 4:16). Die Gebete eines Gerechten bewirken viel, sagt Jakobus. Wenn wir uns aber als Sünder sehen, dann hindert das unser Gebetsleben. Der Gerechte ist kühn wie ein Löwe (Spr. 18:1). Gerechtigkeit bewirkt, dass wir keine Angst vor dem Teufel haben. Wir widerstehen ihm. Anstatt vor ihm weg zu laufen, läuft er vor uns weg. Gerechtigkeit bewirkt, dass wir Frieden haben. „Da wir nun gerechtfertigt worden sind, so haben wir Frieden mit Gott“ Röm.5:1. Aus Glauben leben heißt, dass wir uns so sehen wie Gott uns sieht, auch wenn wir uns nicht so fühlen. Gott sieht dich in Christus als heilig, gerecht und fehlerlos (Eph.1:4). Er sieht die neue Schöpfung und was er sieht gefällt ihm. Wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus - und was Gott gemacht hat ist sehr gut. Er macht keinen Mist!


2.) Jesus wurde krank gemacht – ich wurde geheilt (Jes.53:10)

„Doch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn krank gemacht“ Jes.53:10. So steht es in der Elberfelder Übersetzung und im Urtext. Sünde hat eine Auswirkung auf unseren Geist. Jesus sagte: Aus dem Herzen kommen böse Gedanken. Sünde hat aber auch körperliche Auswirkung. Durch den Sündenfall kamen Krankheit, Leiden, Gebrechen und der Tod. Jesus trug am Kreuz nicht nur unsere Sünden. Er trug auch unsere Krankheiten. Durch den Opfertod Jesus wurde nicht nur unser Herz gereinigt und gerecht gemacht, sondern auch der Körper wurde geheilt und gesund gemacht.
Jesaja sagt: „Unsere Krankheiten hat er getragen …. und durch seine Wunden ist uns Heilung geworden. Petrus sagt: „er trug unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz … damit wir den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid“ 1.Petr.2:24. Der Gerechtigkeit leben bedeutet auch in göttlicher Gesundheit zu leben. Sünde hat eine körperliche Auswirkung und durch das, was Jesus körperlich litt wurden wir gesund gemacht und geheilt. Aus Gottes Sicht sind wir nicht nur gerechtfertigt im Geist, sondern auch geheilt. Wenn das so ist, warum leben dann so viele Christen in Sünde, in Verdammnis und sind krank? Wir tun und werden was wir glauben. So lange wir nicht glauben, dass wir gerecht sind, werden wir nicht in Gerechtigkeit wandeln und nicht die Früchte der Gerechtigkeit genießen. Solange wir nicht glauben, dass Jesus unsere Krankheiten trug und wir durch seine Wunden geheilt sind, werden wir nicht in göttlicher Gesundheit leben. Solange Abraham nicht glauben konnte, dass er ein Vater vieler Nationen ist, solange konnte Gott kein Wunder tun. Als er es endlich glaubte, geschah das Wunder. Maria musste glauben, dass sie die Mutter des Erlösers ist und dass sie als Jungfrau ein Kind gebären wird. Hätte sie es nicht geglaubt, hätte Gott jemanden anderen finden müssen. Aus Glauben leben heißt, zu glauben, dass ich bin was Gott sagt, auch wenn es nicht so aussehen mag. Erst der Glaube, dann das Wunder.


3.) Jesus wurde arm – ich wurde reich (2.Kor.8:9)

„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet“ 2.Kor.8:9.
„Gott aber vermag Euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit genug habt und überreich seid, zu jedem guten Werk. …und ihr werdet in allem reich gemacht zu aller Freigebigkeit“ 2.Kor.9:8.10. Sünde, Krankheit und Armut sind kein Segen sondern ein Fluch – siehe 5.Mos 28. In den Augen Gottes bin ich gerecht, bin ich geheilt und bin ich reich. Wenn Gott es sagt, dann muss es stimmen, auch wenn ich noch nichts davon sehe. Ich lebe im Glauben und komme vom Glauben zum Schauen. Der Glaube ruft dem was nicht ist, als ob es sei. Ist Gott gegen Reichtum? Nein. Geld kann ein Fluch sein, wenn Geld mein Gott ist. Geld in der Hand eines Gerechten ist ein großer Segen, denn der Gerechte gibt und teilt aus. Gott ist es, der uns Kraft gibt Reichtum zu erwerben, damit sein Reich gebaut wird, 5.Mos.8:18. Nicht Geld, sondern die Liebe zum Geld ist die Wurzel alles Bösen, 1.Tim.6:10.

4.) Jesus wurde ein Fluch – ich wurde gesegnet (Gal.3:13)

„Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist….damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme“, Gal.3:13.
Durch Adam kam der Fluch in die Welt und durch Jesus kam der Segen, den Adam verlor, zurück in die Welt. Der Fluch war geistlicher, physischer und materieller Art: Sünde, Krankheit und Armut. Jesus erlöste uns von dem Fluch und gab uns zurück was Adam verlor. Ewiges Leben, Gesundheit und materiellen Wohlstand. Kein Fluch irgendwelcher Art kann uns treffen, denn wir sind erlöst vom Fluch.
Wir sind gesegnet mit dem Segen Abrahams und in 5.Mos.28 kann man lesen was dieser Segen beinhaltet. Glaube und bekenne, dass du bist, was Gott sagt. Er sagt: Ich habe dich gerecht gemacht, ich habe dich geheilt, ich habe dich reich gemacht, ich habe dich gesegnet. Wir sagen: Ja, Herr, so ist es und stimmen im Glauben mit Gott überein. Denn Gott hat gesagt, damit wir sagen können Hebr.13:5.6. Wir sollen über uns sagen, was Gott sagt. Nur so wird unser Glaube wirksam.

Ekkehard Hornburg