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In seinem Buch „Vom Minus zum Plus“ schreibt R. Bonnke, dass das Kreuz Gottes Pluszeichen ist. Am Kreuz durchkreuzte Jesus unser Minus und verwandelte es in ein Plus. Aus Sünde wurde Gerechtigkeit, aus Krankheit Gesundheit, aus Armut Reichtum und aus Fluch wurde Segen. Jesus war der einzige Mensch der niemals sündigte. Sein Geist war rein, unschuldig und sündlos. Deshalb war nur er in der Lage die Sünden aller Menschen zu sühnen. Als Jesus am Kreuz hing legte Gott die schmutzigen, stinkenden Gewänder der Sünde auf den unschuldigen Geist von Jesus. Jesus zog unsere Sünde an und sein unschuldiger Geist wurde zur Sünde gemacht. Alle Sünden, aller Menschen, von Adam angefangen, wurden auf Jesus gelegt und das Gericht Gottes für die Sünden aller Menschen traf Jesus. Jesus litt nicht nur physische Qualen am Kreuz. Auch andere Menschen starben den Kreuzestod. Die Strafe für die Sünde ist die Hölle und Jesus ging für uns in die Hölle. Wenn Jesus nicht für uns in die Hölle ging, dann müssen wir in die Hölle gehen. Jeder Mensch, der ohne Jesus stirbt, wird die Hölle erleiden. Jesus war von seinem Vater getrennt und schmeckte für uns den ewigen Tod, den zweiten Tod, das Getrenntsein von Gott, die Hölle. Als unsere Schuld gesühnt war, nahm Gott seinem Sohn diese schmutzigen, sündigen Kleider ab und zog ihm wieder das Gewand der Unschuld, Reinheit und Gerechtigkeit an. Jesus kam aus dem Grab heraus und kein Geruch der Sünde war mehr an ihm. Er konnte zurück gehen in die Gegenwart Gottes, ohne einen Geruch der Sünde. Jesus wurde gerechtfertigt im Geist (1.Tim.3:16). Gott hat ihn wieder hergestellt und gerechtfertigt. Die Pforten der Hölle konnten Jesus nicht aufhalten. All das geschah für uns. Als Jesus gerechtfertigt wurde, wurden wir mit ihm gerechtfertigt. Als er auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Unser Geist ist jetzt neu geworden und genauso rein und unschuldig wie der Geist Jesu. Er ist unsere Gerechtigkeit geworden. Auch wir können jetzt in die Gegenwart des Vaters treten, so als ob wir nie gesündigt hätten. Unsere Sünde ist bedeckt mit dem Blut Jesu. Wir sind gewaschen, gerechtfertigt, geheiligt (1.Kor.6:11) durch das Blut Jesu. Ein Christ war einmal ein Sünder und ist jetzt, in den Augen Gottes, ein Gerechter. Gott sieht keine Sünde mehr an uns. Er sieht uns in Christus, unter dem Blut Jesu. Als Bileam Israel verfluchen sollte, da sah er das Volk Israel aus Gottes Perspektive und sagte: „Er (Gott) erblickt kein Unrecht in Jakob und sieht keinen Fehler in Israel; der Herr sein Gott ist mit ihm, und Königsjubel ist in ihm“ (4.Mos.23:21). Wir sind Könige, denn er hat uns zu Priestern und Königen gemacht (Off.1:6). Der Heilige Geist überzeugt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (Joh.16:9). Die einzige Sünde, aus Gottes Sicht, ist die Sünde des Unglaubens. Nicht an Jesus Glauben, ist die einzige Sünde, die den Sünder von Gott trennt. Der Heilige Geist überzeugt den Sünder von Unglauben und den Gläubigen von Gerechtigkeit. Der Heilige Geist bezeugt uns, dass wir gerecht sind. Gott sieht jetzt Gerechtigkeit, statt Sünde. Es ist Zeit, dass wir uns im Licht Gottes erkennen. Der Teufel ist derjenige, der uns immer unter Verdammnis bringt und uns anklagt. Wir waren Sünder, sind aus Gnade gerettet und sind jetzt Gerechte. Wenn wir uns ständig als Sünder sehen, dann werden wir nie Früchte der Gerechtigkeit hervorbringen. Eine Frucht von Gerechtigkeit ist, dass wir Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, haben und ohne Angst vor seinen Thron treten können, in der Gewissheit, dass Gott uns hört (Hebr. 4:16). Die Gebete eines Gerechten bewirken viel, sagt Jakobus. Wenn wir uns aber als Sünder sehen, dann hindert das unser Gebetsleben. Der Gerechte ist kühn wie ein Löwe (Spr. 18:1). Gerechtigkeit bewirkt, dass wir keine Angst vor dem Teufel haben. Wir widerstehen ihm. Anstatt vor ihm weg zu laufen, läuft er vor uns weg. Gerechtigkeit bewirkt, dass wir Frieden haben. „Da wir nun gerechtfertigt worden sind, so haben wir Frieden mit Gott“ Röm.5:1. Aus Glauben leben heißt, dass wir uns so sehen wie Gott uns sieht, auch wenn wir uns nicht so fühlen. Gott sieht dich in Christus als heilig, gerecht und fehlerlos (Eph.1:4). Er sieht die neue Schöpfung und was er sieht gefällt ihm. Wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus - und was Gott gemacht hat ist sehr gut. Er macht keinen Mist!
„Doch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn krank gemacht“ Jes.53:10. So steht es in der Elberfelder Übersetzung und im Urtext. Sünde hat eine Auswirkung auf unseren Geist. Jesus sagte: Aus dem Herzen kommen böse Gedanken. Sünde hat aber auch körperliche Auswirkung. Durch den Sündenfall kamen Krankheit, Leiden, Gebrechen und der Tod. Jesus trug am Kreuz nicht nur unsere Sünden. Er trug auch unsere Krankheiten. Durch den Opfertod Jesus wurde nicht nur unser Herz gereinigt und gerecht gemacht, sondern auch der Körper wurde geheilt und gesund gemacht.
„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet“ 2.Kor.8:9. 4.) Jesus wurde ein Fluch – ich wurde gesegnet (Gal.3:13) „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist….damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme“, Gal.3:13. Ekkehard Hornburg |